Bandana Kopftuch binden: 10 trendige Möglichkeiten
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Kurz erklärt: Wie bindet man ein Bandana als Kopftuch?
Falte das quadratische Tuch diagonal zu einem Dreieck, leg die breite Kante an deinen Haaransatz und knote die beiden Enden unter dem Haar im Nacken. Für mehr Abdeckung nimmst du ein größeres Tuch und bindest es als Babushka unter dem Kinn. Welche Variante du wählst, hängt nur von der Position des Knotens ab.
Die beliebtesten Kopftuch-Varianten: klassisches Kopftuch, Babushka, Grace-Kelly-Style, Turban und niedriges Kopftuch. Alle 10 findest du unten Schritt für Schritt.
An manchen Tagen fühlt sich dein Haar wunderschön, sauber und schön genug an, um bei einer Haarpflege-Kampagne die Hauptrolle zu spielen. An anderen Tagen nicht so sehr. Es ist verstrubbelt, kraus oder scheint einfach einen neuen Kuhschopf entwickelt zu haben, mit dem du dich nicht befassen willst.
Manchmal willst du deine Strähnen einfach vor Wind oder Regen verstecken, an anderen Tagen langweilst du dich nur und suchst nach einem neuen Look. Wie dem auch sei: Ein Kopftuch hilft. Diese Seite ist Teil unserer großen Anleitung zum Bandana binden, hier geht es ganz konkret um die Kopftuch-Varianten.
Das Bandana Kopftuch ist kein neuer Trend, aber eine schöne Möglichkeit, das Accessoire frisch zu tragen. Greif dabei am besten zu dünneren Stoffen statt zu einer kuscheligen Wollnummer, die sich um die Kopfhaut wickelt: Ein Tuch in Satin- oder Seidenoptik legt sich glatter und sitzt angenehmer.
Der Vorteil dieses Haaraccessoires liegt darin, wie vielseitig es ist: Mit nur einem Bandana erzielst du viele verschiedene Looks, von supereinfach bis aufwendig detailliert. Welchen Look du auch anstrebst, hier findest du die passende Technik für deinen Bandana-Kopftuch-Style.
Achte darauf, dass dein Bandana groß genug für den gewählten Stil ist. Soll es den ganzen oder den größten Teil deines Kopfes bedecken, nimm ein Tuch ab etwa 71 cm Kantenlänge.
Es gibt auch längliche oder rechteckige Bandanas, deine Wahl. Sie sind nicht ganz so vielseitig wie ihre perfekt quadratischen Vettern, bieten aber andere Vorteile. Ein rechteckiges Tuch nimmst du vor allem dann, wenn dir der Look von überschüssigem Stoff gefällt, der herunterhängt, oder wenn du einen vollständigen Head Wrap oder Turban binden willst.
10 Möglichkeiten, dein Bandana als Kopftuch zu binden
Nun zum Spaß. Hier sind 10 Möglichkeiten, dir ein Tuch um den Kopf zu binden, von der einfachsten bis zur anspruchsvollsten.
1) Bandana um den Zopf binden
Eine der absolut einfachsten Möglichkeiten, ein Bandana in deinen Look zu integrieren, ist, es einfach um einen Pferdeschwanz zu binden.
Das funktioniert mit so ziemlich jeder Größe oder Form, solange du es in einem Knoten befestigen kannst. Wenn du dir Sorgen machst, dass das Tuch an deinem Pony herunterrutscht, schling es vor dem Binden durch ein Haargummi, um ihm etwas mehr Halt zu geben.
2) Bandana als Haarband binden
Wenn du ein quadratisches Tuch verwendest, fang damit an, es diagonal in der Hälfte zu falten, und beginn dann, das Bandana zu rollen oder zu falten, indem du an der breitesten Seite startest und dich zu den spitzen Ecken vorarbeitest.
Bei einem rechteckigen Bandana fängst du einfach an der Längsseite an und faltest das Tuch entlang. Binde die losen Enden unter dem Haar im Nacken zusammen, und voilà. Du kannst das Bandana nach dem Aufrollen auch in der Mitte verknoten, damit es gefaltet bleibt und oben etwas mehr Volumen bekommt. Mehr Ideen rund ums Haarband findest du in unserer Kollektion an Bandana-Haarbändern.
3) Bandana als Kopftuch binden
Hallo, Lizzie McGuire hat angerufen, und sie teilt mehr als gern wieder einen ihrer charakteristischen Stile mit dir.
Wenn du wirklich kein Gefühl für deine Haare hast oder einfach einen dreitägigen Blowout vertuschen willst, der nach zwei Tagen wahrscheinlich in Rente hätte gehen sollen, ist das deine einfachste Option. Falte ein quadratisches Bandana diagonal in der Hälfte, binde dann die beiden gegenüberliegenden Enden unter deinem Haar und lass die dritte Ecke locker hängen.
4) Bandana Mütze binden
Die Bandana-Mütze ähnelt der Variante oben sehr, aber statt einer frühen 2000er- oder Sommercamp-Atmosphäre fühlt sie sich viel mehr nach den 70er Jahren an und braucht nur einen kleinen Feinschliff. Statt das Tuch unter den Haaren zu verknoten, bindest du es über den Strähnen und über die lose Ecke. Dann steckst du den überschüssigen Stoff unter den Knoten, um alles zu ordnen.
5) Der Bandana Babushka Style
Beliebt bei osteuropäischen Großmüttern und modebewussten Rappern gleichermaßen: Der Babushka bedeckt den größten Teil deines Kopfes, ist sehr einfach zu handhaben und bleibt auch dann an Ort und Stelle, wenn du den ganzen Tag herumläufst.
Falte ein quadratisches Bandana Tuch diagonal in der Hälfte, nimm dann die beiden gegenüberliegenden Enden und verknote sie unter deinem Kinn. Und das war's schon. Im Ernst. Geh jetzt hinaus und kümmer dich um deine Enkelkinder oder nimm ein weiteres Album auf, ganz wie deine Version eines durchschnittlichen Tages aussieht.
6) Der Grace-Kelly-Kopftuch-Trend
Auch bekannt als Babushka 2.0: Diesen Stil lieben Old-Hollywood-Starlets, besonders wenn sie in schicken Cabrios durch Südfrankreich fuhren. Also ja, er ist auch eine gute Option gegen Wind, Regen oder Feuchtigkeit.
Er braucht ein etwas größeres Tuch als der Babushka und nur einen zusätzlichen Schritt. Statt die Enden des Bandanas einfach unter dem Kinn zusammenzubinden, wickelst du sie um den Hals und über die hintere Ecke des Bandanas, bevor du einen Knoten machst.
7) Das Reverse Bandana Stirnband
Wir lieben es, wie dieses Reverse Bandana mit Haarknoten, hohem Pony oder engen Locken aussieht. Wenn du mit einem quadratischen Tuch arbeitest, faltest du es diagonal in der Hälfte, dann faltest du das untere Drittel nach oben und das obere Drittel nach unten, sodass ein langes Trapez entsteht.
Dann legst du die Mitte des Bandanas auf den Hinterkopf, wickelst es herum und bindest es oben auf der Stirn zusammen. Bei einem rechteckigen Tuch schätzt du nach bestem Wissen ab, bevor du es der Länge nach faltest.
Es kann so, wie es ist, oder mit nur einer Falte breit genug sein. Vielleicht hast du an den Enden auch etwas zusätzlichen Stoff, um eine lustige Schleife zu binden, unter das Bandana zu stecken oder ihn sogar lose hängen zu lassen, wenn du das bevorzugst.
Du möchtest mehr über die Bandana-Trageweisen für Männer erfahren? Dann schau dir unsere Männer-Edition zum Bandana binden an, dort findest du Anleitungen und Tipps zum Bandana falten.
8) Die geflochtenen Bandana Zöpfe
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Bandana in einen Zopf oder Pferdeschwanz zu integrieren, und die einfachste ist, die Haare zu einem Pferdeschwanz zurückzuziehen, ein Ende ans Gummiband zu binden und es dann als ein Drittel des Zopfes zu verwenden.
Das andere Ende bindest du mit einem zweiten Gummiband ab oder indem du das Bandana selbst umwickelst und verknotest. Du kannst dein Accessoire aber auch durch einen aufwendigeren Look weben, etwa einen französischen oder einen Fishtail-Zopf.
Falte das Bandana Tuch zunächst in der Mitte (das ist einer der Fälle, in denen eine längliche Version am besten funktioniert). Zieh eine Haarsträhne zusammen, wie du es normalerweise tun würdest.
Bevor du sie aber in drei Teile teilst, steckst du das gefaltete Tuch unter die Haarsträhne. Behandle jede der beiden Seiten des Bandanas wie eine Haarsträhne und flicht weiter, wobei du nach und nach jedem Abschnitt Haare hinzufügst. Beende den Zopf mit einem Gummiband und schling den Rest des Bandanas um die Unterseite des Zopfes.
9) Das niedrige Bandana Kopftuch
Sowohl ein Bandana als auch ein langer Schal funktionieren hier, aber ein langer Schal gibt dir mehr Stoff, den du um deinen Dutt wickeln kannst. Wenn du also viele Haare hast oder einen voluminösen Dutt möchtest, nimm besser ein rechteckiges Tuch.
Fang damit an, das obere Viertel des Tuchs nach unten zu falten, bevor du es auf deinen Kopf legst. Vergewissere dich, dass die beiden Enden gleich lang sind, und befestige sie dann in einem Knoten am unteren Ende deines Halses, so wie du es für einen klassischen Bandana-Look tun würdest.
Kreuze jedes lose Ende oben und um den Dutt herum und binde es noch einmal unter dem Dutt zusammen. Steck die losen Enden oder den zusätzlichen hängenden Stoff hinein, und schon hast du es.
10) Das Turban Bandana Head Wrap
Für diesen Look wünschst du dir ein längliches Tuch. Beginn damit, die Mitte des Bandanas am Hinterkopf zu platzieren und die beiden Enden nach oben und rund um die Stirn zu ziehen.
Binde die beiden Enden zu einem Doppelknoten zusammen und achte darauf, dass der gesamte Hinterkopf vom Tuch bedeckt ist. Dreh ein Ende des Schals, bevor du es um den Doppelknoten wickelst und das lose Ende darunter steckst.
Wiederhol das Ganze mit der zweiten Seite. Wenn du zusätzliches Volumen möchtest, sammle dein Haar zu einem Dutt am oberen Ende deines Kopfes und nutz diesen als Basis, um die du die beiden verdrehten Enden des Schals wickelst.
Bonus: 10 sommerliche Ideen zum Bandana binden
Welches Tuch wird dein Kopftuch?
Ob klassisches Paisley-Muster für den Babushka oder ein feines Tuch fürs Haarband: Hier findest du das passende Tuch zu jeder Kopftuch-Variante aus diesem Guide.
Häufige Fragen zum Bandana Kopftuch binden
Welche Größe brauche ich fürs Kopftuch?
Für ein klassisches Kopftuch oder den Babushka, der den ganzen Kopf bedeckt, nimmst du ein Tuch ab etwa 71 cm Kantenlänge. Für ein schmales Haarband oder den Zopf-Look reicht die Standardgröße von etwa 55 x 55 cm.
Welcher Stoff eignet sich fürs Kopftuch?
Baumwolle hält gut und rutscht wenig, ideal für den Alltag und einen festen Sitz. Ein Tuch in Satin- oder Seidenoptik glänzt schöner und passt zu eleganten Looks wie dem Grace-Kelly-Style, ist beim Binden aber etwas glatter.
Wie verhindere ich, dass das Kopftuch verrutscht?
Knote es unter dem Haar im Nacken oder setz vorher ein dünnes Haargummi. Bei rutschigeren Tüchern in Seidenoptik gibt ein zweiter Knoten zusätzlichen Halt.
Für welche Haarlänge eignet sich das Bandana Kopftuch?
Für jede. Bei kurzem Haar funktioniert der klassische Kopftuch- oder Babushka-Look, bei langem Haar kannst du das Tuch zusätzlich um einen Dutt oder Zopf wickeln, etwa beim niedrigen Kopftuch.

